Fachbuchpublikation

Prozessoptimierung in der Einzelteilproduktion

(erschienen im Diplomica Verlag, Hamburg, ISBN: 978-3-8428-6586-0 )

Wissensgebiete

Neben meiner Fachbuchpublikation kann unter anderem auf einen großen Wissensschatz aus folgenden Bereichen zurückgegriffen werden:
  • Fahrzeugtechnik und Automobilentwicklung
  • Bremsscheiben
  • Bremsenschutzbleche
  • Metallverarbeitung
  • Blechbearbeitung
  • Kunststofftechnik und Kunststoffspritzgießen
  • Wissensvermittlung, Didaktik, Erwachsenenbildung und Weiterbildung
  • Zukunft des Lernens
  • Zukunft der Bildung
  • Agile Methodenwelt
  • Scrum

Learning Experience Management

Learning Experience Management - ein Begriff der seit Kurzem sehr schnell an Bedeutung gewinnt. Auch auf der ATD Conference - einer der wichtigsten und größten Konferenzen zu Weiterentwicklung, Training und Karriere -, die jährlich in den USA stattfindet, war dies im Mai ein Schlüsselthema.

Was bedeutet nun Learning Experience Management? Nicht zuletzt wird hier ein schleichender Paradigmenwechsel beschrieben: Wenn früher die Wissensvermittlung und Weiterbildung allein in Präsenzveranstaltungen und vielleicht sogar in langweiligen Vorlesungen stattfand, stehen mittlerweile viele verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung.

Mittels verschiedener einzelner Maßnahmen wird so ein Lernerlebnis geschaffen.

Beispielsweise kann dies folgendermaßen aussehen:

  1. Ein Videoclip, um einen Einstieg ins Thema zu erhalten.
  2. Ein Online-Selbsttest, um den individuellen Kenntnisstand zu erfassen.
  3. Präsenzveranstaltungen (1 oder 2 Tage), in denen sehr fokussiert am Thema gearbeitet werden kann.
  4. Transfersicherung und Umsetzungsimpulse mittels Lern-Nuggets (Micro-Learning), in denen Einzelaspekte erneut aufgegriffen und auch vertieft werden können.
  5. Challenges und Games zwischen einzelnen Teilnehmern auf einer Plattform, um diese anzuspornen weitere Schritte im Thema zu gehen.
  6. Dieser dargestellte Pfad kann mit einer Review-Präsenzveranstaltung abgeschlossen werden.

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Das Lernerlebnis als Ganzes hat selbstverständlich ein klar definiertes Ziel. Aber auch die einzelnen Elemente haben Ziele, die Teilmengen des Gesamten sind.

Die einzelnen Elemente dieser „Reise“ haben unter anderem folgende Eigenschaften:

  • Motivierende Art und Weise.
  • Sie erzeugen eine Form der Spannung und erhalten einen Spannungsbogen.
  • Wecken Emotionen, sodass das Lernen Spaß macht.

Was sind die Gründe, ein Lernerlebnis zu gestalten? Dies liegt zum einen am lebenslangen Lernen: Um Anreize zu schaffen, sich immer wieder weiter zu bilden, muss das Lernen Spaß machen und ein Erlebnis bieten. Zum anderen zeigen es wissenschaftliche Untersuchungen sehr genau und inzwischen mehrfach validiert:

  • Lernerfolge sind am besten zu verzeichnen, wenn emotionale Erlebnisse mit eingebettet werden.
  • Motivation ist der größte Antreiber und Erfolgsfaktor beim Lernen.
  • Verhaltensänderung passiert unter anderem durch Wiederholung. Inhalte sollten aber nicht stumpf auf dieselbe Art und Weise wiederholt werden, sondern in unterschiedlichen Formen dargebracht werden.

Diese Einzelaspekte gilt es integriert und mit Blick für das Ganze zu gestalten. Dann spricht man vom Learning Experience Management.

Lernwelten

In manchen Fällen und Blended-Learning-Settings bedarf es besonderer Lernformen. Eine dieser Lernformen bzw. des Settings ist die Lernwelt.

Eine Lernwelt ermöglicht ein Story- oder Adventure-basiertes Lernen. Dies bietet sich an, wenn ein Thema starke prozessuale Relevanz oder ein nachhaltig zu verankerndes Lernziel im Fokus hat. Der Teilnehmer taucht in das Erlebnis ein und meistert nach und nach Aufgaben in einem Flow, welcher ihn immer wieder motiviert weiter zu machen um die nächste Etappe (Level) zu erreichen. Jede Etappe wiederum kann aus einem oder mehreren Elementen bestehen.

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Das Bearbeiten kann linear oder nichtlinear erfolgen. Ein Klick auf einen Menüpunkt öffnet das entsprechende digitale Trainingselement. Das aktuell geöffnete Element wird im Menü hervorgehoben, bereits bearbeitete Einheiten abgehakt. Darüber hinaus und abhängig von dem geplanten Flow beim Bearbeiten, kann eine Schlagwortsuche entwickelt werden, die es dem Teilnehmer gestattet, zusätzlich, gezielt nach einzelnen Inhalten zu suchen und das Menü auf die relevanten Elemente einzuschränken. Das Menü ist erweiterbar und lässt sich auf zukünftige Lerninhalte anpassen.

Wie man sich unschwer vorstellen kann, bieten Lernwelten fast unbegrenzte Möglichkeiten. Auch hier gilt folgende Prämisse, die wir immer verfolgen: Im Fokus steht der Mensch und das damit verbundene Lernziel.

MR360 hat mit der Core Learning Production GmbH einen schlagkräftigen Partner an der Seite, um Lernwelten (und viele weitere Möglichkeiten) zielgerichtet, sowie methodisch und didaktisch wertvoll, umsetzen zu können.

Projektmanagement: Kommunikation in Projekten (1)

 

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Ein Artikel aus der Lokal-Zeitung "Hallo München" vom 18.07.2018.

In diesem kurzen Artikel wird ein Themenaspekt in der Kommunikation aufgegriffen: Unterschiedliche Themen worüber kommuniziert wird, als auch unterschiedliche Arten der Kommunikation.

Im Seminar "Kommunikation in Projekten" wird genau auf diese Punkte im Kontext des Projektmanagements eingegangen und konkrete Maßnahmen und Lösungsansätze aufgezeigt.

Sehen Sie sich hierzu auch das Portfolio an.

Was ist Ihr Benefit?

Organisationen und Unternehmen können mit geschulten Mitarbeitern Projekte im gesetzten Zeitrahmen, im Budget und zu den gewünschten Qualitätskriterien durchführen und beenden. Das stellt einen enormen Mehrwert und Wettbewerbsvorteil für Organisationen und Unternehmen dar.

 

Projektmanagement: Kommunikation in Projekten (2)

mr360-kommunikation-projektmanagementEin Artikel aus dem "Handelsblatt" vom 29.06.2018.

Der Grat zwischen Bullshit-Bingo und sinvoller Managementsprache kann sehr schmal sein. Eine hervorragende Kommunikationskultur ist das A und O in Projekten.

Projektmanagement: Kommunikation in Projekten (3)

Aus vorherigen Artikeln konnte man bereits entnehmen, dass demografische Aspekte große Herausforderungen bei der Kommunikation in Projekten und Organisationen hervorrufen können.

Punkte sind hier:

  • Die Art und Weise, WIE Arbeitnehmer unterschiedlichen Alters miteinander kommunizieren. Sowohl auf der sprachlichen ("welche Worte") als auch auf der technischen Ebene ("welches Werkzeug").
  • Der Inhalt, WORÜBER kommuniziert wird.

Diese möglichen Problemfelder müssen je nach Ausprägung erkannt werden und sinnvoll behandelt werden.

Je nachdem, wie homogen oder auch heterogen die Altersstruktur in einer Organisation ausgeprägt ist, kann auch die Deutlichkeit und Dringlichkeit dieses Spannungsverhältnisses ausfallen. Gerade aber auch die oben angeführten demografischen Fakten deuten an, dass dieses Spannungsverhältnis zunehmen kann.

Wie kann diesem Sachverhalt nun konstruktiv begegnet werden?

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Fünf Schritte machen hier Sinn:

  1. Analyse und Erkennen der möglichen Konfliktpotentiale.
  2. Offenlegung der Verhältnisse.
  3. Austausch und Erlangen von Verständnis für eventuell konträre Positionen und Ansichten.
  4. Finden einer gemeinsamen Grundlage: Werte, die alle unterstützen.
  5. Erarbeitung gemeinsamer, konkreter Umsetzungsschritte und Rahmenbedingungen inkl. Werkzeuge.

Wie kommt man zu einem Konsens bezüglich der Kommunikations-Werkzeuge?

In unserem Workshop passiert das über verschiedene Pitches. Da werden Tools wie "Skype for Business", "Daily Standup Meetings" oder "E-Mail" gepitcht!

Das ist natürlich kein Selbstläufer. Hier Bedarf es zumeist mehrerer Schleifen, Vorbereitungen und Abstimmungen.

Wenn Sie nun neugierig geworden sind, nehmen Sie hier Kontakt auf.

Willkommen in der agilen Welt!

In der agilen Welt geht es immer weniger um hierarchische Strukturen und mehr um den Aspekt der Vernetzung.

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Folgend erfahren Sie einiges über Methoden aus der agilen Welt, Rahmenbedingungen und Werte, die diesen Methoden zu Grunde liegen.

Wichtige Aspekte sind zudem

  • Erfahren,
  • Begreifen,
  • in den eigenen Kontext setzen und
  • Anwenden

Das Themenfeld Agile Methoden lebt vom Ausprobieren und Erfahrungen sammeln, was auch charakteristisch für die agilen Handlungsweisen steht.

Eine Individualisierung und Anpassung der speziellen Techniken und Werkzeuge auf Ihren spezifischen Kontext und Ihre Bedürfnisse ist zumeist unumgänglich. Dies stellt natürlich einen gewissen persönlichen Aufwand dar. Aber Best Practice-Beispiele zeigen, dass dadurch innovative Lösungen gefunden werden können!

Schritte der Digitalisierung: Menschlichkeit

Digitalisierung! Wieder mal eines der Schlagworte, das aktuell in allen Beiträgen und Artikel rauf und runter gebetet wird.

Aber was ist wichtig bei der Digitalisierung? Worauf kommt es an?

Zunächst aber noch mal einen Schritt zurück:

Kanzlerin Angela Merkel hat zum Thema eindeutig Stellung bezogen: Vor allem bei der Digitalisierung Deutschlands forderte sie weitere Anstrengungen: "Wir wollen nicht im Technikmuseum enden mit Deutschland."

Konkret auf einzelne Branchen oder Unternehmen heruntergebrochen kann Digitalisierung bedeuten, dass z.B. Produktionsabläufe oder Maschinenvorgänge automatisiert und digitalisiert werden. Die Voraussetzung für Automatisierung liegt zum einen bei den Möglichkeiten und Rahmenbedingungen von z.B. Maschinen aber auch zum anderen bei einer sinnvollen und effektiven programmiertechnischen Ausgestaltung. Natürlich ist das nur ein Schritt von mehreren im ganzen Prozess der Digitalisierung. Durch entsprechende, umfangreiche Softwareapplikationen können - in noch früheren Jahren vorhandene - Brüche in den verschiedenen Systemen überwunden werden, sodass Daten und Informationen vom Kunden über die Planung, die Produktion bis hin zur Auslieferung automatisch weitergereicht und jeweils dem Schritt entsprechend verarbeitet werden. Und nicht nur das: Systeme lernen dazu und können auch so „Entscheidungen“ treffen.

Genau hier befindet man sich bei einem überaus wichtigen Fragenkomplex: Welche „Entscheidungen“ werden von einem System automatisiert getroffen? Und welche Rolle spielt hierbei der Mensch?

Unbestreitbar ist, dass der Programmierer die maßgeblichen Rahmenbedingungen und Prämissen setzt, wenn eine „Entscheidung“ einer Maschine oder einem Programm überlassen wird. Hierbei kommen schnell ethische Maßstäbe und Werte ins Spiel.

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Eine der spannendsten Fragen könnte sein: Welche Entscheidungen sollen von Menschen ausgeführt werden, obwohl diese auch von einer Maschine oder einem Programm getroffen werden könnten? Denken wir hier einfach nur mal in Richtung Medizin und Rechtsprechung.

Ein großes Augenmerk bei den aktuellen Diskussionen und Bestrebungen im Rahmen der Digitalisierung sollte auf dem Mensch liegen. Und dies nicht nur im Umgang mit Entscheidungen, sondern in strategischen als auch in operativen Vorgängen von Organisationen und Unternehmen. Gerade ein belastbares Wertegerüst ist die Basis für weitere Diskussions- und Handlungsschritte. Wenn man sich am Agilen Manifest orientiert, kann man einen Wert ganz konkret ableiten: Menschen und deren soziale Interaktionen stehen über Maschinen oder Prozessen.

Auch in anderen Bereichen tut eine Betonung der Menschlichkeit gut: In Zeiten von Tools, Methoden und Systemen kann der Aspekt der Mitmenschlichkeit und das Persönliche schnell einmal in der Hintergrund treten.

Somit kann gerade eine sinnvolle Digitalisierung mit einer deutlichen Ausrichtung auf die beteiligten Menschen eine zielführende Möglichkeit sein, Schritte in die Zukunft zu gehen.

Strategie in der VUCA-Welt!

In der VUCA-Welt kann folgende Strategie angewandt werden:

  1. Stellen Sie sich Methoden und Werkzeuge für Ihre Strategie und dann Ihren Arbeitsablauf zusammen!
  2. Wählen Sie die passendste Vorgehensweise situativ aus!
  3. Seien Sie flexibel in der Wahl der Umsetzung!
  4. Werden Sie Spezialist in der Anpassung an Gegebenheiten und Ihrem Ökosystem!
  5. Arbeiten Sie Ihre Erfahrungen und Spezifika in das jeweilige Werkzeug mit ein!
  6. Verfeinern Sie Ihre häufig benutzten Werkzeuge!

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Sicherlich etablieren sich bei Ihnen 3-5 gute Möglichkeiten und Werkzeuge. Bauen Sie dies aus und schaffen Sie die Möglichkeit für Routine und Verbesserungen. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier! Ein sinnloses hin und herschwenken ist nicht zielführend und führt auf lange Sicht zu keinen nennenswerten Erfolgen.

Neue Produkte und Dienstleistungen mit Design Thinking gestalten.

Mit Design Thinking ist es sehr gut möglich neue Produkte und Dienstleistungen zu gestalten.

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Iterationen und Kundenorientierung sind das A und O!

Schritte der Digitalisierung: Plattformen

In volatilen Zeiten stellt sich für Organisationen und Unternehmen immer mehr die Frage des geeigneten Geschäftsmodells.

Welche Produktlinie oder -familie soll fokussiert werden? Mit welchem Geschäftsmodell können dann diese Produkte im Markt abgesetzt werden? Zum einen spielen hier Faktoren wie Marktkenntnis, Intuition und ein „glückliches Händchen“ eine Rolle. Und zum anderen sind gut konzipierte Konzepte mit einer hohen Kundenorientierung Gold wert.

Dennoch treten disruptive Ereignisse und Marktveränderungen auf. Wie kann dann ein spezialisiertes Produkt den Markt und dann den Kunden erreichen?

Manchmal lohnt es sich in der Analyse und Reflexion ein Schritt zurückzugehen:

Was ist das Grundbedürfnis des Abnehmers oder des Kunden?

Ein kleines Beispiel kann hier helfen:

Menschen haben ein Bedürfnis Musik zu hören. Früher war hier das meistgenutzte Medium die Schallplatte. Aufgrund des technischen Fortschritts ist es nicht dabei geblieben. Weiterentwicklungen waren Kassetten und dann CDs. Wenn man aktuell in Elektronikfachgeschäfte blickt, erkennt man, dass die ehemaligen CD-Abteilungen deutlich kleiner geworden sind. Online kann man einzelne Songs und Titel als kostenpflichtige MP3s downloaden. Doch hier bleibt es auch nicht stehen: Per Streaming kann man gekaufte Titel überall und über verschiedene Geräte anhören.

Das Grundbedürfnis ist über die Jahre das Gleiche geblieben. Die Form des Produkts hat sich stark verändert und unterliegt auch weiterhin einem Wandel.

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Auch in anderen Märkten und Branchen ist diese Sichtweise möglich: Was ist das Grundbedürfnis und wie sieht ein aktuelles Produkt aus?

Diese Überlegung hat verständlicherweise große Konsequenzen für eine Organisation. Eine zukunftsträchtige Herangehensweise kann sein:

Eine Plattform zu schaffen.

Alle Produkte und Dienstleistungen der Plattform eint ein bestimmtes Grundbedürfnis. Doch werden verschiedene Formen und Ausprägungen eines Produkts angeboten oder zugekauft.

Unternehmen wie Daimler (Plattform für Mobilität), Alibaba (Plattform für Handel), Uber (Plattform für Personenbeförderung), Airbnb (Plattform für Unterkünfte) und viele mehr, machen es vor:

Der Fokus gilt dem jeweiligen Grundbedürfnis. Die Produkte oder Dienstleistungen werden zum Teil extern gehandhabt.

Gerade in Zeiten des E-Commerce sind Plattformen das Geschäftsmodell der Zukunft.

„Nicht geschimpft ist gelobt genug!“

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Ein Artikel von Bernward Clausing | BC² zum Thema Wertschätzung.

Hier gehts zum vollständigen Artikel:  Interview BC Quadrat.

Schritte der Digitalisierung: Wissensmanagement

Ein wichtiger Punkt bei der Organisationsentwicklung ist das Management von Wissen. Hierbei geht es nicht um das stupide Befüllen von Systemen und Programmen. Die Spezifika und das spezifische Wissen eines Unternehmens sollen hier im Mittelpunkt stehen.

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Die ISO 9001:2015 sagt hierzu (Auszug aus der Norm):

„Das Wissen der Organisation ist das Wissen, das organisationsspezifisch ist; es wird im Allgemeinen durch Erfahrung erlangt. Es sind Informationen, die im Hinblick auf das Erreichen der Ziele der Organisation angewendet und ausgetauscht werden.“

Nun finden sich zum Thema Wissensmanagement eine Vielzahl von Artikeln und wissenschaftlichen Abhandlungen. Diese haben definitiv ihre Berechtigung und Richtigkeit. Wertvolle Erkenntnisse, wie sich Wissen strukturieren, in welchen Formen es sich erfassen lässt und welche Modelle des Wissensmanagements existieren, lassen sich hieraus ableiten.

Wie kann ein zielgerichtetes und erfolgreiches Wissensmanagement für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) umgesetzt werden und gelingen?

Zwei Schritte zu einem gewinnbringenden Wissensmanagement sind essentiell:

  1. Bewusstsein entwickeln. Das nötige Bewusstsein, dass das Wissensmanagement ein Teil der zukunftsweisenden Erfolgsstrategie in Richtung digitaler Organisationsentwicklung ist, gilt als der Grundpfeiler.
  2. Bereitschaft zeigen. Die Bereitschaft, Wissensmanagement zu betreiben, beinhaltet auch, Ressourcen und Kapazitäten einzusetzen, wo der Return on Investment zum Teil weiter in der Zukunft liegt.

Wie kann nun ein zielführendes Wissensmanagement implementiert werden?

Mittlerweile gibt es eine beträchtliche Anzahl an opensource und sogar kostenlosen Tools, mit denen Wissen verwaltet werden kann.

Darunter fallen:

  • CRM-Systeme
  • Wiki-Software
  • Datenbanken usw.

Aber auch mit internen Lessons-learned-Runden, Knowledge-Café-Formaten und regelmäßigen internen Fachvorträgen kann Wissensmanagement betrieben werden.

Eine weitere durchaus interessante Möglichkeit bieten interne Schulungsvideos und interne Schulungsformate, die sehr schlank und ohne großen Aufwand umgesetzt werden können.

Was hat nun Wissensmanagement mit Digitalisierung zu tun?

Zunächst gilt es, mit aktuellen Entwicklungen und Trends mithalten zu können. Der Ausbau der eigenen Stärken und Spezifika ist hier im Fokus. In Zeiten der Spezialisierung gilt es, die eigene Spezialisierung zu managen. Und hier auch das entsprechende Wissen. Im Zuge der Digitalisierung gibt es auch immer mehr verschiedene Möglichkeiten des Wissensmanagements. Hier geht es um das entsprechende Einstellung, und nicht die „blinde“ Umsetzung und Implementierung von Softwarelösungen. Des Weiteren geht es darum, neue, noch nie dagewesene Projekte und Problemstellungen bewerten und lösen zu können. Das kann mit modularen Wissensbausteinen, Erfahrungen und vorhandenen Teillösungen (aus der Vergangenheit) viel effizienter geschehen. Hieraus kann ein entscheidender Wettbewerbsvorteil und zeitlicher Vorsprung entstehen!

Bei Fragen oder Anregungen zum Thema Wissensmanagement können Sie uns gern über das Kontaktformular kontaktieren.

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Organisationsentwicklung und Generation Y

Immer wieder liest man über die sogenannte Generation Y. Zum Teil Negatives aber natürlich auch Positives. Im Folgenden soll es nicht um eine weitere Debatte von Pro und Contra gehen oder sogar denunzierend darüber berichtet werden, vielmehr soll es um den Stellenwert bei der Organisationsentwicklung gehen.

Unter die Generation Y zählt man die Geburtsjahrgänge 1981 bis 1990. Aufgrund verschiedener Faktoren gesellschaftlicher Entwicklung, dem Wertegerüst und der Rahmenbedingungen in der Berufswelt haben sich einige prägende Kernpunkte herausgestellt, die eine besondere Stellung für die Generation Y darstellen:

Darunter fallen Begriffe wie Vertrauen, Optimismus aber auch das richtige Verhältnis zwischen Arbeit und Privatleben. Dass weitere Faktoren wie Technologien und das Internetzeitalter mit einen Einfluss haben, sollte der Vollständigkeit halber erwähnt werden.

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Welche Konsequenzen ergeben sich nun für die Organisationsentwicklung? Gerade bei langfristigen Ansätzen, um ein Unternehmen kontinuierlich weiterzuentwickeln spielen die Beteiligten Individuen eine besondere Rolle. Um abgestimmte Prozesse und sogar Geschäftsmodelle entwickeln zu können, bedarf es hier im Speziellen der Beachtung der Gen Y (Abkürzung für Generation Y).

Folgendes Beispiel kann hier angeführt werden:

Ausgangspunkt könnte ein Um- oder Neustrukturierungsprozess im Unternehmen sein. Damit stehen möglicherweise einige Optionen im Raum:

  • Neuaufbau der Hierarchie und der hierarchischen Strukturen.
  • Schaffung neuer Abteilungen.
  • Einsetzen neuer Führungskräfte.

Genau hier setzt die Frage nach der Generation Y ein. Zunächst: Warum genau die Generation Y? Aufgrund der Geburtsjahrgänge ist diese Generation aktuell im Berufsleben, hat einige Jahre Erfahrungen gesammelt und schließt somit in die Führungsebenen auf.

Aus Sicht der Generation Y stellen sich zu den oben genannten Entscheidungen und Fragestellungen eventuell folgende Fragen:

  • Welche Konsequenzen haben etwaige neue Strukturen auf die Arbeitsweise und die vorhandenen Beziehungen?
  • Was bedeutet eine neue Rolle (z.B. als Führungskraft) für mich persönlich?
  • usw.

Die Sichtweise der Generation Y völlig außer Acht zu lassen oder bewusst zu ignorieren wäre schlichtweg grob fahrlässig. Denn auch hier ist es wichtig, generationenübergreifend in eine sinnvolle und vor allem zielführende Diskussion zu kommen.

Möchten Sie mehr zur Generation Y und deren Rolle im Unternehmen wissen?

Wenn ja, dann kontaktieren Sie uns hier. Gerne konzipieren wir Ihnen einen Workshop zum Thema „Gen Y“ oder halten den Impulsvortrag „Generation Y und Organisationsentwicklung“ bei Ihnen.

Fahrzeugtechnik: Spiegelbremse

Spiegelbremse − Was ist das?

Bei einigen Automobilherstellern bekommt man auf Wunsch - bei hochmotorisierten Modellen z.T. als Serienausstattung - Spiegelbremsen. Nun stellt sich die Frage: Was ist das?

Hier handelt es nicht um Bauteile, die vielleicht doppelt vorhanden sind (an einer bestimmten Achse gespiegelt) oder um eine optische Einrichtung.

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Unter Spiegelbremse versteht man eine speziell beschichtete Bremsscheibe. Üblicherweise sind Bremsscheiben aus Grauguss (GG) gefertigt. Eine teurere Variante sind Carbon-Keramik-Bremsscheiben, die immer öfter bei hochpreisigen bzw. hochmotorisierten Modellen zum Einsatz kommen.

Im Regelfall werden Graugussbremsscheiben mit einer Korrosionsschutzschicht versehen. Je nach Hersteller existieren hier unterschiedliche Verfahren. Auf dem Reibring (Bereich der Bremsscheibe, wo der Kontakt zum Bremsbelag stattfindet) hingegen, wird das Metall bereits nach wenigen Kilometern blank gerieben und die Korrosionsschutzschicht lokal abgetragen. Das blanke Metall tritt damit zu Tage. Jeder kennt auch folgenden Effekt: Bereits nach wenigen Tagen ist die Bremsscheibe von einer leichten Rostschicht überzogen. Dies ergibt in Kombination mit einem offenen Felgendesign ein sehr unästhetisches Bild.

Bei der Spiegelbremse wird ein anderes Verfahren der Beschichtung umgesetzt: Hierzu wird die Bremsscheibe mit einer sehr harten Beschichtung beaufschlagt. Eine Variante ist die Wolframcarbid-Beschichtung. Dieser Beschichtung werden üblicherweise folgende Vorteile zugesprochen:

  • Verringerter Verschleiß.
  • Mit der Verringerung des Verschleißes wird auch der auftretende Bremsenstaub verringert.
  • Höhere Standfestigkeit.
  • Besseres Korrosionsverhalten.

Der optische Effekt, der mit dieser Beschichtung einhergeht, ist eben ein starkes metallisches Glänzen. Zum Teil wird der Effekt durch das „Polieren“ der Bremsbeläge auf der Scheibe unter bestimmten Voraussetzungen verstärkt, sodass man von einem „Spiegeln“ sprechen kann.

Aktuell findet man beispielsweise bei Porsche Wolframcarbid-beschichtete Bremsscheiben im Programm.